Antisakkaden-Training

In dieser Pilotstudie untersuchen wir, ob ein computergestütztes Training, das auf nahrungsspezifische Impulsivität abzielt, als Behandlungsbaustein bei der sog. Binge-Eating-Störung (BED) eingesetzt werden kann. Es gibt Hinweise darauf, dass Patienten mit BED eine erhöhte nahrungsspezifische Impulsivität zeigen, die eng mit Essanfällen und Kontrollverlust über das Essen verknüpft ist, die betroffene Patienten erleben. Daher könnten BED Patienten von spezifischen Interventionen profitieren, die diese charakteristische Impulskontrollstörung adressiert. Eine solche Intervention stellt das sog. Antisakkaden-Training dar, bei der eingeübt wird, eine unerwünschte okkulomotorische Reaktion auf Nahrungsreize zu unterdrücken. Ziel des Pilotprojektes ist zu überprüfen, ob das neuartige Training machbar ist und ob es Hinweise auf seine Wirksamkeit gibt.

Projektmitarbeiter

cand. Med. Eva Speer