Neurogastroenterologie

Forschungsfragen

  • Haben Menschen mit Ess- und Gewichtsstörungen ein anderes Mikrobiom (Darmflora) als Gesunde?
  • Verändert sich das Mikrobiom bei Gewichtszunahme oder Änderung des Ess- und Ernährungsverhaltens?
  • Wie beeinflussen sich Ernährung, Darmflora und Psyche?
  • Wie interagieren gastrointestinale Infektionen und Psyche in der Entwicklung von funktionellen Magen-Darm-Störungen – sowohl bei Erwachsen, als auch bei Kindern?
  • Wie hoch ist die Prävalenz der funktionellen und somatisch verursachten Obstipation in einer bevölkerungsrepräsentativen Stichprobe in Deutschland?

Aktuelle Projekte

In aktuellen Projekten untersuchen wir

  • die Zusammensetzung der humanen intestinalen Mikroorgansimen bei Anorexia-nervosa-Patientinnen vor und nach Gewichtszunahme im Vergleich zu normalgewichtigen Teilnehmern (MICROBIAN-Studie).
  • den Einfluss fleischloser (vegetarischer, veganer) Ernährung auf das Mikrobiom und die Gesundheit
  • Risikofaktoren für die Entwicklung eines postinfektiösen Reizdarmsyndroms nach (reiseassoziierter) Magen-Darm-Infektion bei Erwachsenen (PiiiT-Studie) und bei Kindern (KiGGS-Daten)
  • Prävalenz und Charakteristika der Obstipation in einer repräsentativen Bevölkerungsstichprobe (N=15000) (GECCO-Studie)
  • die kortikale Repräsentanz viszeraler Funktionen und Zustände (NeuroGUT, EU Trainingsnetzwerk)

Projektübersicht als PDF


Perspektiven

  • §Entwicklung von Probiotika zur Unterstützung bei der Gewichtszunahme und der Verbesserung der Darmgesundheit bei Anorexia nervosa-Patienten im Rahmen der konventionellen Therapie
  • § Identifikation von Risikogruppen für ein postinfektiöses Reizdarmsyndrom und mögliche Präventionsstrategien sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen

Arbeitsgruppenleiter

Prof. Dr. Dipl.-Psych. Paul Enck