Versorgungsforschung

Forschungsfragen

Der Arbeitsbereich Versorgungsforschung und Prävention verbindet die Expertise der Verhaltensmedizin mit der gesundheitssystemischen Perspektive und den aktuellen Problemlagen in der Versorgung und Prävention von stressassoziierten Störungen, Ess- und Gewichtsstörungen sowie bei (seltenen) körperlichen Erkrankungen.

Aktuelle Projekte

  • §PRIO-S Prevention and Intervention of Childhood Obesity – Stuttgart: Versorgungsepidemiologische Untersuchung zur Inanspruchnahme von Interventionsmaßnahmen durch Eltern Vorschulkindern mit Übergewicht oder Adipositas (Vollerhebung des Einschulungsjahrganges der Stadt Stuttgart).
    Qualitative Analyen von Einzelinterviews u. Fokusgruppen mit Eltern von betroffenen Kindern sowie mit Kinderärzten, KITA-Leitungen und Experten zum Thema Barrieren der Adipositasprävention und –intervention
  • PHOEBE – Prävention Psychischer und Psychosomatischer Erkrankungen im Arbeitskontext: Sichtweisen und Haltungen von Betriebsärzten, Hausärzten, Personalverantwortlichen und Psychotherapeuten zu Barrieren der Prävention von Stressassoziierten Störungen im Kontext der Arbeitswelt
  • INSIST – Initiativen zur Sicherung des Studienerfolges: Aufklärung spezifischer Stressoren und Ressourcen im Medizinstudium und deren Einfluss auf die Ausprägung von Stressbelastung und psychischem Wohlbefinden (querschnittliche und längsschnittliche Kohortenstudien)
  • T-SSRI – Tübinger Studierenden Stressoren und Resilienzfaktoren Inventar:  Entwicklung eines Instrumentes zur Erkennung von Risikoprofilen für erhöhte psychische Belastung von Studierenden Wahrnehmung des studentisches Arztbild, Selbstbild, Arztideal und die Beziehung zu Stressbelastung und Kohärenzgefühl in unterschiedlichen Abschnitten ihrer Aus- und Weiterbildung. Wissenschaftliche Evaluierung des Tandem-Programms für internationale Studierende hinsichtlich psychosozialer Belastungsfaktoren sowie Akzeptanz und Wirksamkeit des Tandem-Programms
  • MRKHS und TransCareO - Im Fokus dieser Projekte stehen die Belastung von Frauen mit Mayer-Rokitansky-Küster-Hauser Syndrom sowie die Gestaltung von Unterstützungsangeboten in der aktuellen Versorgungsstruktur.

    Projektübersicht als PDF


    Arbeitsgruppenleiter

    Dr. med. Florian Junne